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Viele Erkrankungen verändern den Pflegealltag schleichend oder plötzlich. Entscheidend ist nicht nur die Diagnose, sondern wie stark Selbstständigkeit, Mobilität, Körperpflege, Sicherheit, Orientierung oder Belastbarkeit im Alltag eingeschränkt sind.
Diese Übersicht hilft Angehörigen und Pflegebedürftigen, typische Pflegesituationen besser einzuordnen und passende Unterstützung zu prüfen.
Für Pflegegrad, Pflegeleistungen und Versorgung zu Hause zählt vor allem, wobei regelmäßig Hilfe nötig ist. Das kann Körperpflege, Anziehen, Essen, Toilettengang, Mobilität, Beaufsichtigung, Medikamentenorganisation, Haushalt oder Tagesstruktur betreffen.
Je besser der tatsächliche Alltag beschrieben wird, desto leichter lassen sich Pflegebedarf, Hilfsmittel, Entlastung und weitere Leistungen passend prüfen.
Wählen Sie das passende Thema aus. Jede Unterseite erklärt, welche Einschränkungen im Alltag auftreten können, welche Hilfsmittel sinnvoll sein können und wann zusätzliche Unterstützung geprüft werden sollte.
Orientierung, Erinnerung, Beaufsichtigung, Tagesstruktur, Wohnraumsicherheit und Entlastung für Angehörige.
Demenz ansehenBeweglichkeit, Sturzgefahr, Medikamenteneinnahme, Körperpflege, Schlucken und schwankende Tagesform.
Parkinson ansehenRückkehr nach Hause, halbseitige Schwäche, Sprache, Schlucken, Therapien, Hilfsmittel und Pflegegrad.
Schlaganfall ansehenWechselnder Unterstützungsbedarf, Fatigue, Mobilität, Inkontinenz, schlechte Tage und flexible Pflegeplanung.
Multiple Sklerose ansehenAtemnot, Erschöpfung, Kraft sparen, Hilfsmittel, Entlastung und Pflegegrad bei eingeschränktem Alltag.
COPD ansehenPflege nach Belastung, Nebenwirkungen, Schmerzen, Wundversorgung, Palliativversorgung und Angehörigenentlastung.
Krebs ansehenLagerung, Druckentlastung, Hautkontrolle, Inkontinenzversorgung, Pflegebett und professionelle Unterstützung.
Bettlägerigkeit ansehenFamilienalltag, Struktur, Reizregulation, Beaufsichtigung, Routinen, Schule und Unterstützung für Eltern.
ADHS ansehenPflege, Förderung, Schule, Therapien, Hilfsmittel, Mehraufwand und Entlastung im Familienalltag.
Kinder mit Behinderung ansehenFür Pflegegrad, Hilfsmittel, Pflegedienst oder Entlastungsleistungen sollte der Alltag konkret geprüft werden. Diese Übersicht hilft bei der ersten Einordnung.
| Bereich | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|
| Körperpflege | Ist Hilfe beim Waschen, Duschen, Anziehen, Rasieren, Zähneputzen oder Toilettengang nötig? |
| Mobilität | Gibt es Sturzgefahr, unsicheres Gehen, Probleme beim Aufstehen, Treppensteigen oder bei Wegen außer Haus? |
| Orientierung und Sicherheit | Werden Medikamente, Mahlzeiten, Termine oder Gefahren vergessen? Ist Beaufsichtigung nötig? |
| Medizinische Anforderungen | Müssen Wunden, Medikamente, Therapien, Arzttermine oder Hilfsmittel regelmäßig organisiert werden? |
| Haushalt und Alltag | Sind Einkaufen, Kochen, Putzen, Wäsche, Termine oder Tagesstruktur noch selbstständig möglich? |
| Angehörigenbelastung | Wie stark sind Angehörige eingebunden? Gibt es Überlastung, nächtliche Hilfe oder fehlende Pausen? |
Je nach Krankheitsbild und Pflegebedarf können verschiedene Leistungen, Hilfsmittel und Unterstützungsformen kombiniert werden.
Ein Pflegetagebuch kann helfen, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf sichtbar zu machen. Das ist besonders wichtig bei Pflegegrad-Antrag, Begutachtung, Höherstufung oder Widerspruch.
Ein Pflegegrad kann relevant werden, wenn regelmäßig Hilfe im Alltag nötig ist. Eine Höherstufung sollte geprüft werden, wenn der Unterstützungsbedarf zugenommen hat.
Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern die Einschränkung der Selbstständigkeit.
Diese Seiten helfen dabei, den Pflegealltag zu strukturieren, Leistungen zu prüfen und Anträge besser vorzubereiten.
Wenn ein Pflegegrad vorliegt und die Pflege zu Hause erfolgt, können Pflegehilfsmittel zum Verbrauch relevant sein. Eine Pflegebox kann helfen, wichtige Produkte regelmäßig verfügbar zu haben.
Nein. Für den Pflegegrad zählt nicht die Diagnose allein, sondern wie stark die Selbstständigkeit im Alltag eingeschränkt ist und wobei regelmäßig Hilfe benötigt wird.
Ein Pflegegrad sollte geprüft werden, wenn regelmäßig Hilfe bei Körperpflege, Mobilität, Toilettengang, Haushalt, Medikamenten, Beaufsichtigung oder Tagesstruktur nötig ist.
Eine Höherstufung kann sinnvoll sein, wenn sich der Zustand verschlechtert hat oder deutlich mehr Unterstützung im Alltag erforderlich ist als bisher.
Ein Pflegetagebuch dokumentiert, wobei Hilfe nötig ist, wie häufig Unterstützung gebraucht wird und wie stark Angehörige eingebunden sind. Das kann bei Antrag, Begutachtung, Höherstufung oder Widerspruch helfen.
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder individuelle Pflegeberatung. Welche Leistungen im Einzelfall möglich sind, hängt vom tatsächlichen Unterstützungsbedarf, der Pflegesituation und der zuständigen Stelle ab.
Als zugelassener Leistungserbringer für Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI versorgen wir pflegebedürftige Menschen deutschlandweit mit ihrer monatlichen Pflegebox – zuverlässig, persönlich und vollständig von der Pflegekasse übernommen.
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