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Wer zu Hause pflegt, braucht regelmäßig die gleichen Verbrauchsprodukte: Handschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektion, Schutzkleidung oder Masken.
Genau dafür ist die Pflegebox gedacht. Sie bündelt die Versorgung mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln in einem einfachen Ablauf: Bedarf auswählen, beantragen, regelmäßig nach Hause liefern lassen.
Die Pflegebox ist eine monatlich gelieferte Zusammenstellung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Anspruch besteht ab Pflegegrad 1 bei häuslicher Pflege.
Sie ist keine zusätzliche Sonderleistung, sondern eine praktische Form der Versorgung mit bereits erstattungsfähigen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Die Pflegekasse übernimmt dafür bis zu 42 Euro pro Monat.
Die Pflegebox ist vor allem dann sinnvoll, wenn im Pflegealltag regelmäßig dieselben Produkte gebraucht werden und die Versorgung nicht jeden Monat neu organisiert werden soll.
Passende Produkte werden einmal nach Bedarf ausgewählt und anschließend regelmäßig bereitgestellt.
Die Pflegehilfsmittel kommen monatlich nach Hause, ohne dass jedes Produkt einzeln nachbestellt werden muss.
Die Abrechnung läuft direkt über den Anbieter und die Pflegekasse, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Der Einzelkauf ist eher eine manuelle Lösung – sinnvoll, wenn nur selten Produkte gebraucht werden oder wenn ganz bestimmte Artikel lokal gekauft werden sollen. Die Pflegebox ist die planbare Lösung.
| Variante | Vorteil | Geeignet für |
|---|---|---|
| Pflegebox | Regelmäßige Lieferung, weniger Organisation, direkte Abrechnung möglich. | Monatlich wiederkehrender Bedarf an mehreren Verbrauchsprodukten. |
| Einzelkauf | Produkte können einzeln vor Ort oder online gekauft werden. | Seltene Nutzung oder sehr spezieller Produktbedarf. |
Der wichtigste Unterschied ist die Abwicklung, nicht der gesetzliche Anspruch. Der Leistungsanspruch bleibt derselbe. Die Pflegebox macht ihn nur einfacher nutzbar.
Die Pflegebox eignet sich besonders für pflegebedürftige Menschen, die zu Hause versorgt werden, für Angehörige, die regelmäßig in die Pflege eingebunden sind, sowie für Haushalte mit wiederkehrendem Bedarf an Verbrauchsprodukten.
Die zugrunde liegende Kostenübernahme durch die Pflegekasse setzt voraus, dass die pflegebedürftige Person mindestens Pflegegrad 1 hat und zu Hause gepflegt wird.
Eine Pflegebox enthält typischerweise Produkte aus dem Bereich der zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Produkte zu verschicken, sondern die Box so zusammenzustellen, dass sie zum realen Pflegealltag passt.
Die Pflegebox soll den Ablauf vereinfachen: Bedarf auswählen, Antrag vorbereiten, Genehmigung abwarten und anschließend regelmäßig beliefern lassen.
Pflegegrad 1 oder höher und häusliche Pflege müssen vorliegen. Der Bedarf sollte zum tatsächlichen Pflegealltag passen.
Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektion, Schutzschürzen, Masken oder weitere passende Verbrauchsprodukte auswählen.
Der Antrag wird bei der Pflegekasse gestellt. Häufig übernimmt der Anbieter die Vorbereitung und Abwicklung der Kostenübernahme.
Nach Genehmigung erfolgt die regelmäßige Lieferung der Pflegehilfsmittel nach Hause.
Die Pflegebox ist keine zusätzliche eigene Kassenleistung, sondern eine Form der Versorgung mit bereits erstattungsfähigen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch.
Die Pflegekasse übernimmt dafür bis zu 42 Euro pro Monat. Für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel fällt keine gesetzliche Zuzahlung an.
Die Pflegebox ist besonders geeignet, wenn jeden Monat wiederkehrender Bedarf besteht, mehrere Verbrauchsprodukte parallel benötigt werden und Angehörige organisatorisch entlastet werden sollen.
Wenn Angehörige, Freunde oder ein ambulanter Pflegedienst regelmäßig zu Hause unterstützen.
Wenn Bettschutzeinlagen, Handschuhe, Schutzschürzen oder Desinfektion regelmäßig gebraucht werden.
Wenn Angehörige weniger Zeit mit Nachkaufen, Belegen und Einzelbestellungen verbringen sollen.
Sie nutzt den bestehenden Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.
Die Pflegebox ist eine praktische Abwicklungsform. Der gesetzliche Anspruch betrifft die Versorgung mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln.
Nicht Menge, sondern Bedarf entscheidet.
Die Pflegebox sollte so zusammengestellt werden, dass sie im echten Pflegealltag hilft: Hygiene, Schutz, Inkontinenzversorgung oder Unterstützung bei regelmäßigen Pflegehandlungen.
Der Bedarf kann sich verändern.
Wenn sich die Pflegesituation verändert, sollte auch die Produktauswahl angepasst werden. Manchmal werden mehr Bettschutzeinlagen, andere Handschuhe oder mehr Desinfektion benötigt.
Die Pflegebox macht die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch einfacher: passende Produkte auswählen, Antrag stellen, monatlich liefern lassen und die Pflege zu Hause hygienischer organisieren.
Eine Pflegebox ist eine monatlich gelieferte Zusammenstellung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, zum Beispiel Handschuhe, Desinfektion, Bettschutzeinlagen, Schutzschürzen oder Masken.
Anspruch besteht grundsätzlich ab Pflegegrad 1, wenn die pflegebedürftige Person zu Hause oder in häuslicher Umgebung gepflegt wird.
Die Pflegekasse übernimmt für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel bis zu 42 Euro pro Monat.
Nein. Die Pflegebox ist keine zusätzliche eigene Leistung, sondern eine praktische Form der Versorgung mit bereits erstattungsfähigen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch.
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Pflegeberatung oder rechtliche Beratung. Welche Produkte übernommen werden und wie die Abrechnung erfolgt, hängt von Pflegegrad, häuslicher Versorgung, Pflegekasse und den jeweiligen Voraussetzungen ab.
Als zugelassener Leistungserbringer für Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI versorgen wir pflegebedürftige Menschen deutschlandweit mit ihrer monatlichen Pflegebox – zuverlässig, persönlich und vollständig von der Pflegekasse übernommen.
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